von A. Bauer und M. Wiegel. Zu Beginn des Schuljahres 2026/ 2027 machten sich 13 Jugendliche auf den Weg nach Görlitz zu den „Tagen der Orientierung“. Nach dem Unterricht, der Anreise und einem guten Abendessen begannen wir mit einer kurzen „Sehschule“, dem Schärfen unserer Sinne für diese Tage und das Thema „Meine Zukunft“. Im Anschluss ermöglichte ein von jedem mitgebrachter Gegenstand, der für ihn typisch ist, z.B. eine Kette, einen Schal, ein Buch oder ein Energydrink den schnellen Einstieg in den Gedankenaustausch.
Daran anknüpfend sollten die Jugendlichen nun ihrem eigenen Wesen, ihrem ICH nachspüren und es künstlerisch verarbeiten. Bei einer Vernissage zu den entstandenen Kunstwerken kam es zu angeregten Gesprächen und gemeinsamen Lachen. Am Abend wurde noch im Tagungsraum „Werwolf“ gespielt, auch dabei zeigte sich die eine oder andere Seite „des eigenen ICHs“.
Am Vormittag des folgenden Tages beschäftigten sich vier Gruppen mit der Analyse von Märchen und der Frage, ob sie noch heute Sinn und Orientierung geben können. Auch die Frage, „ob am Ende alles wirklich gut ist“, wurde ausführlich erörtert. Abgeschlossen wurde der Vormittag mit einer Modernisierung des jeweiligen Märchens, hier zeigte sich wieder „das eine oder andere ICH“ von einer besonderen, nämlich der „schauspielerischen“ Seite.
Am Nachmittag begaben wir uns an die Neiße, gingen ein Stück bis zum Eisenbahnviadukt und schritten wie „Hans im Glück“ mal „beschwert“, mal „ein Tier ziehend“ oder „ohne Last“ den Flusspfad entlang. Erneut offenbarten einige Jugendliche „ihr ICH“, empfanden sie den Weg und das Laufen doch als sehr anstrengend und beschwerlich.
In den Abendstunden spielten wir zuerst gemeinsam im Tagungsraum, z.B. „Rotes Sofa“, und besuchten dann noch das Altstadtfest. Auf einigen Fahrgeschäften konnte sich das „eigene ICH“ austoben. Leider ließ uns der Krach vom Altstadtfest erst nach Mitternacht Schlaf finden.
Der folgende Morgen stand unter dem Titel „Meine Zukunft“. Wir begannen mit einem Positionierungsspiel, z.B. hinsichtlich der eigenen Vorstellungen zu „Arbeit und Freizeit“, „Familie und Freunde“, „Wohnen auf dem Land oder in der Stadt“. Auch hier kam man schnell ins Gespräch, und anschließend konnte jeder seine „eigene Zukunft“, seine Fähigkeiten sowie seine Wünsche und Träume in den Blick nehmen. „Traumberufe“ wurden dann pantomimisch vorgespielt und erraten, „mehr Her(t)z gefordert“. Hier zeigten sich auch wieder „besondere ICHs“. Es wurde geredet, gelacht und viel über die eigenen Wünsche nachgedacht.
Vor dem Mittagessen blieb noch etwas Zeit für eine Runde der Reflexion und ein paar Spiele.
Herzlichen Dank, dass ihr, liebe Jugendliche, euch mit uns auf die „Tage der Orientierung“ begeben habt. Wir wünschen euch eine „gute Zukunft“ und empfehlen: „vertraut euch, vertraut dem (inneren) ICH“.
- Was typisch ist für mich
- Dem ICH nachspüren
- Arbeit an der Visualisierung
- Ausstellungsrundgang
- Ausstellungsrundgang
- Ausstellungsrundgang
- Theater-ICH
- Theater-ICH
- Gang zum Viadukt
- Beim Altstadtfest
- Reflexion










