Vom 07.09.2026 bis zum 11.09.2026 befand sich die Jahrgangsstufe 12 auf ihrer Studienfahrt nach Italien. Begleitend fuhren unsere Tutoren Frau Stange, Frau Päprer und Herr Baron, sowie als sportliche Unterstützung Herr Kögler mit.
Am Montag, dem 07.09.2026, fuhr unser Bus um 4 Uhr früh am Buswendeplatz in Wilthen los. Nachdem unser Jahrgang die Zeit vor allem mit Schlafen verbrachte, kamen wir an unserem geografischen Highlight der Reise an: Die Bergiselschanze in Innsbruck. Als wir dann endlich am frühen Abend an unserer Unterkunft, dem Campingplatz Gaspirina, ankamen, verbrachten einige den Rest des Tages mit Baden am Gardasee, andere mit kochen oder einfach
entspannen nach der gefühlt endlosen Busfahrt.
Anschließend an das Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir mit unserem Bus zu unserer ersten Station: die Halbinsel Sirmione. Das Programm war, bis auf eine Speedboottour um die Insel herum, relativ frei gestaltet, was dem Sightseeing sehr zu Gute kam. Neben überteuertem Eis gab es auch eine wunderschöne Altstadt mit den typischen italienischen Gassen und einen wunderschönen Panoramaweg am Gardasee entlang. Nach einem Badestopp an der Spitze der Halbinsel ging es am späten Nachmittag auch schon zurück zu unserer Unterkunft. Am Abend stand die Wahl: gemeinsam essen, noch mal zum Gardasee zurück, oder einfach gemeinsam in den Bungalows kochen. Einige entspannten also bei einem lockeren Abendessen, andere tauchten noch einmal ins Wasser und ließen den Tag am See ausklingen. So konnte jeder den Abend so gestalten, wie es ihm passte.
Am nächsten Morgen startete der Tag mit typisch Italienischem Wetter: Regen. Zunächst ließ der Regen uns keine Ruhe, doch die Stimmung blieb aufgeregt. Wir machten uns trotzdem auf nach Venedig, wo zum Glück das Wetter besser war. Von dem Busparkplatz aus ging es per Boot in die Stadt, was schon mal einen ganz besonderen Start in den Tag barg. In Venedig hatten wir Freizeit, durften die Stadt auf eigene Faust erkunden. Als kleine Herausforderung gab es Sightseeing-Bingo: Sehenswürdigkeiten und typische Situationen mussten gefunden werden. Zwischen engen Gassen, zahllosen Brücken und den vielen Kanälen gab es einiges zu entdecken. Für viele war Venedig das absolute Highlight der ganzen Reise.
Nach der Rückkehr zur Unterkunft war der Rest des Tages frei. Einige nutzten die Zeit zum Ausruhen, andere gingen nochmal zum Gardasee oder verbrachten den Abend gemeinsam. Nach den vielen Eindrücken tat es gut, mal etwas entspannen zu können.
Am Donnerstag stand Verona auf dem Plan. Nach dem Frühstück ging es los mit einer Stadtführung. Anschließend bekamen wir bis zum frühen Nachmittag Freizeit, um Verona noch mal in Ruhe zu erkunden, etwas zu essen oder uns die Sehenswürdigkeiten, wie den berühmten Balkon aus dem Film basierend auf dem Drama ‚Romeo und Julia‘ anzuschauen. Am Nachmittag wartete dann Rafting auf der Etsch – deutlich mehr Action! Und passend dazu fing es auch noch kräftig an zu regnen. Na, das waren vielleicht ideale Bedingungen. Wir haben es aber trotzdem durchgezogen. Mit viel Wasser von oben, guter Laune und dem ein oder anderen unfreiwilligen Kontakt mit dem Wasser der Etsch bei einem Wettrennen wurde die Tour zu einem der abenteuerlichsten Erlebnisse
der Reise. Der Abend danach war deutlich ruhiger. Nach dem Abenteuer ließen wir den Tag entspannt ausklingen und setzten uns als ganzer Jahrgang
zusammen zum Essen. Ein guter Moment, um die letzten Tage Revue passieren zu lassen und einfach Zeit miteinander zu verbringen.
Die Rückreise mit dem Bus zog sich dann doch endlos. Neben viel Schlaf wurde natürlich auch gequatscht und viel gelacht. Für reine Ruhe war die Woche einfach zu voller Erlebnisse.
Trotz Regen und langen Fahrten bleibt die Studienfahrt als Sammlung besonderer Momente im Kopf. Neue Orte entdeckt, viel gelacht, beim Rafting komplett durchnässt worden, italienisches Essen genossen und vor allem jede Menge Erinnerungen gesammelt, die uns als Jahrgang lange begleiten. Die Abende und die spontane Zeit miteinander haben dafür gesorgt, dass man auch abseits des Programms viel miteinander erlebt hat.
Alles in allem eine rundum gelungene Italienreise, die ab jetzt sicher eines der Highlights der Schulzeit sind.
Ein herzliches Dankeschön richten wir an die Tutoren Frau Stange, Frau Päprer und Herrn Baron sowie an Herrn Kögler, die die ganze Zeit über dabei waren. Sonne, Regen, Berge, Seen, Städte und jede Menge gute Laune: diese Woche war viel zu schnell vorbei, bleibt aber umso länger im Gedächtnis.
Damit verbschiedet sich der Jahrgang in die stressigste Phase unseres jungen Lebens.
Eure 12er





