IKG Wilthen Gymnasium Gesellschaftswissenschaften

Geographie am Immanuel-Kant-Gymnasium

Unsere Geographielehrer:

Frau Adler, Frau Bär, Herr Baron, Frau Buchhold-Klotz, Frau Heußer, Herr Pech, Frau Päprer, Frau Schulze, Frau Snelinski, Referendar Herr Hirschmann

Warum Geographie?

Ziel des Geographieunterrichts am IKG ist es, unseren Schüler das vielseitige Gesicht der Erde zu vermitteln.

Unsere Schüler lernen die Erde als einzigartige Lebensgrundlage des Menschen kennen.

Die räumliche Orientierungsfähigkeit stellt eine der wichtigsten Kompetenzen der Geographie dar.

Der Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen“ findet für die Klassen 5 bis 10 jedes Schuljahr statt.

Inuit, Massai, Aborigines – Auf vielfältige Weise setzen wir uns mit anderen KultuRen auseinander.

Geographie ist in den Klassen 5 bis 10 verpflichtend und kann danach bis zum Abitur fortgeführt werden.

Geographie ist ein Brückenfach: Wir beschäftigen uns mit Phänomen der Natur und gesellschaftlichen Fragen.

Das Sensibilisieren für Nach Haltigkeit und Umweltbewusstsein sind uns wichtige Anliegen.

Wir beziehen Geo- Informationssystemen und andere digitale Präsentationsformen in unseren Unterricht ein.

Auf Exkursionen erkunden wir unseren Heimatraum.

Lehr- und Lernmaterialien

Folgende Materialien werden bei uns im Geographieunterricht eingesetzt:

Klasse 5-10

Terra Geographie – Ausgabe Sachsen Gymnasium,
ab 2010,
Verlag: Klett

Klasse 11+12

Terra Geographie – Ausgabe Sachsen Gymnasium,
ab 2016,
Verlag: Klett

Klasse 5

Diercke Praxis SI – aktuelle Ausgabe für Gymnasien in Sachsen,
2019
Verlag: Westermann

Klasse 5 – 12

Haack Weltatlas – Ausgabe Sachsen Sekundarstufe I und II,
ab 2007,
Verlag: Klett

Klasse 5 – 12

Diercke Weltatlas – Ausgabe 2015,
 
 
Verlag: Westermann

Geographie-Wettbewerb am Immanuel-Kant-Gymnasium

Die Geographie-Lehrer am IKG haben sich für die Teilnahme am Diercke WISSENs-Junioren und für die Klassen 5/6 und DierckeWISSEN für die Klassenstufen entschieden.

Diercke WISSENs-Junioren für die Klassen 5/6 und der Diercke WISSEN für die Klassenstufen 7-10
findet jährlich im Januar statt und dauert 20 Minuten.

Geschichte am Immanuel-Kant-Gymnasium

Unsere Geschichtslehrer

Frau Bauer, Herr Hartmann, Herr Pech, Frau Rauch, Frau Ufer, Herr Wiegel, Referendar Herr Höll

Lehr- und Lernmaterialien

Folgende Materialien werden bei uns im Geschichtsunterricht eingesetzt:

Sek. I

Reihe: ANNO Gymnasium Sachsen,
ab 2006,
Verlag: Westermann

Sek. II

Geschichte und Geschehen Gesamtband Oberstufe,
2017,
Verlag: Klett

Sek. II

Kursbuch Geschichte Neubearbeitung Sachsen,
2010,
Verlag: Cornelsen

Nachschlagewerk

Klett-Perthes Atlas zur Weltgeschichte,
ab 2011,
Verlag: Klett

Ethik / Religion / GRW am Immanuel-Kant-Gymnasium

Unsere Ethik-/ Religions- & GRW-Lehrer

Ethiklehrer: Frau Bär, Frau Siebert
Ev. Religionslehrer: Frau Barth, Frau Bauer, Herr Reitz
Kath. Religionslehrer: Herr Wiegel
GRW-Lehrer: Frau Rauch, Herr Kögler, Frau Schulze, Herr Straube

Was ist der Mensch?     Was sollen wir tun?    Was können wir wissen?

Diese Fragen bestimmen unsere Arbeit in den Fächern Ethik/Philosophie, evangelischer und katholischer Religion sowie Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft. Wir vermitteln den Schülern und Schülerinnen Basiswissen und -können, das sie zu einem aktiven Leben in unserer Gesellschaft/unserer Demokratie befähigt.

Wichtig sind uns dabei die Fragen nach dem Menschsein, dem eigenen und dem Glück der Anderen, nach dem guten Handeln und dem Ursprung, dem Sinn und der Zukunft des Lebens. Es werden mögliche Antworten in den Klassen diskutiert, wir nutzen dafür aber auch sehr gern andere Lernräume oder laden Experten aus Kultur, Wissenschaft und Politik in die Schule ein. Die  Vielfalt möglicher Antworten auf diese Fragen bewusstmachen, Möglichkeiten ihrer Umsetzung zu hinterfragen und damit aktiv am gesellschaftlichen Leben z. B. in der Schule, in Vereinen und in den Kommunen schon jetzt teilzunehmen oder vorbereiten zu können ist unser Anspruch, dem wir uns mit Enthusiasmus und Beharrlichkeit täglich stellen.

Grundlage unseres Unterrichts ist der Beutelsbacher Konsens, in ihm wurde das zentrale Leitbild der politischen Bildung formuliert, es besteht im Überwältigungs- bzw. Indoktrinationsverbot, dem Kontroversitätsgebot und die Teilnehmenden-Orientierung als zentrale Grundsätze für die politische Bildungsarbeit.  

Wichtig ist für uns stets die Verbindung der Theorie mit dem Leben:
im Hier – im Jetzt – für die Zukunft!

 

NEU: Seit dem Schuljahr 2019/2020 beginnt der Gemeinschaftskundeunterricht in Kl. 7 und 8 mit einer Wochenstunde; Religions- und Ethikunterricht in Kl. 8 zweistündig.

Räumlichkeiten: Zimmer 1-4 im Keller, sie sind thematisch gestaltet und es gibt eine interaktive Tafel im Raum 4

Exkursionen/Unterrichtsgänge/Gäste

  • Bautzen und Dresden unter religiösen Aspekten (Kirchen, Synagoge, …)
  • Dresden/Landtag mit Abgeordnetengesprächen und/oder Planspiel
  • Einladung von Kommunalpolitikern/Bürgermeister/innen der umliegenden Kommunen
  • Finanzamt unter dem Aspekt der Steuerproblematik
  • Eine- Welt- Verein/Ausländerrat
  • Hospiz- Mitarbeiter/innen
  • Lakowa- Besuch unter dem Aspekt der Unternehmensführung
  • und vieles mehr, gern auch auf Wunsch der Schüler/innen

Besonderheiten

Die  Besinnungstage am Schuljahresanfang finden seit 2004 jeweils an einem Wochenende für die 11./ 12.  Klassen auf freiwilliger Basis statt, Themen sind z.B. Bewegungen meines Lebens, Mensch und Technik, Glück, … in Chemnitz, Rosenthal-Bielatal, Erfurt, Weimar, …

Im Fächerverbindenden Unterricht wird von der Fachschaft in jedem Jahr ein Thema angeboten, besonders hervorzuheben sind dabei Projekte mit dem Katharinenhof Großhennersdorf oder die Auseinandersetzung mit J. Teller „Nichts“ oder in diesem Schuljahr „Einmal Moderne und zurück (in die Barbarei)“.

Der Internationale Jugendaustausch mit Israel findet seit 2008 aller zwei Jahre statt, die Israelis sind im August in der Oberlausitz und die deutschen Jugendlichen dann in den Oktoberferien in Israel, dabei wird ein Thema in den Mittelpunkt gerückt, 2019 war es „Time 2 move“.

Film ab! Ist das noch normal?“ oder „Damit das Pferd die Lorbeeren ernten kann“

Ein Rückblick auf die Besinnungstage 2020 in Görlitz

Mit viel Vorfreude begann die Reise zu den Besinnungstagen 2020 am Freitagmittag ab Wilthen. Ging es doch um nichts geringeres als um „ganz großes Kino“ innerhalb der Filmstadt „Görliwood“ mit Helden, Gefühlen, unglaublichen Geschichten, Traum-Kulissen,Phantasien, Spiel und Spaß sowie der eigenen Person „mitten drin“.
Gleich die erste Runde im Tagungsraum zu „Helden“ und „Antihelden“ führte zu anregenden Gesprächen: Was macht das Wesen meines Filmhelden aus? Warum ist ein anderer für mich der Antiheld?
Sehr kreativ wurde abschließend das „eigene Wesen“ aus Knetmasse herausgearbeitet und bei einer Vernissage zum Abschluss des Tages präsentiert. Kreativ waren alle. „Ist das (noch) normal?“

Am Samstag begaben wir uns zunächst auf die Spuren von Filmproduktionen in der Stadt Görlitz. Mit Hilfe von Abbildungen wurden uns Häuser, Straßen und Plätze als Kulisse zu den unterschiedlichsten Filmen nähergebracht und durch spannende Erzählungen lernten wir SchauspielerInnen und deren Rollen besser kennen. „Film ab!“: So wurde für uns Görlitz zu „Görliwood“.
Am frühen Nachmittag lasen wir die unglaublichen Abenteuer des Barons Münchhausen, staunten über wundersame Orte, seltsame Wesen, sprechende Tiere sowie spannende Handlungen. Im Spiel brachten wir uns die Geschichten selbst näher, sodass dann Diskussionen zum jeweiligen Inhalt aufkamen und Sinnfragen gestellt wurden. Seltsam u.a. die Feststellung, dass „das Pferd die Lorbeeren ernten kann“. Wobei auch festgestellt wurde, dass Menschen „merkwürdige Wesen“ sind.
„Film ab!“: Nach einer Textarbeit zu „Lug und Trug“ im Leben wie im Film trafen wir uns am Abend zu „ganz großem Kino“ und schauten gemeinsam „auf der Leinwand“ „Grand Budapest Hotel“. In vielen Gesichtern spiegelte sich die Frage: „Ist das noch normal?“ wider. So ging es in die Nacht.

Eine kleine Umfrage am Beginn des letzten Tages an der Tür zum Tagungsraum zum Thema: „An was denke ich gerade?“ ergab u.a. „müde“, „Abreise“, „gespannt“, „gedankenlos“, „O mein Gott“, „Essen“, „Filme“, „Schnecki“, „Was machen wir?“, „Platzreservierung im Frühstücksraum“, „Baum“. Wir mussten feststellen, dass das Chaos in den Köpfen größer geworden war. „Ist das (noch) normal?“
Um die Kreativität zu nutzen und doch wieder etwas Struktur in die Köpfe zu bekommen, ließen wir „Theater spielen“. Auf Zuruf wurden Ort, Zeit, Protagonisten, Höhepunkt, Gefühle, Konflikt, das Ende und- und- unddes Stückes bestimmt. In Gruppen wurde nun „aus nichts“ ein Plott, ein Handlungsablauf, geschrieben und einstudiert. „Auf den Brettern, die die Welt bedeuten“ traten dann die Laiendarsteller auf. Es wurde viel gelacht und das Dargebotene reflektiert.

Den Abschluss der Besinnungstage bildeten Wünsche an die „Mitspieler“, die beim jeweiligen (gekneteten) „eigenen Wesen“ hinterlegt wurden. Auch dies war filmreif unter dem Motto „Film ab! Ist das noch normal?“.

Markus Wiegel