Geschichte unserer Schule

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Ab 1986 entstand in Wilthen ein zweites Neubaugebiet mit ca. 1350 Wohnungen. In dieses Wohngebiet zogen viele junge Leute mit Kindern. Die Kapazität der damaligen Wilthener Polytechnischen Oberschule (POS) reichte somit nicht mehr aus. Deshalb erfolgte im Februar 1988 die Grundsteinlegung für eine zweite POS in Wilthen. Im August desselben Jahres konnte der Rohbau bereits fertiggestellt werden. Die Einweihung der zweizügigen neuen POS fand am 4. Januar 1989 statt. Die dazugehörige Turnhalle wurde erst im Schuljahr 1989/90 ihrer Bestimmung übergeben.

Mit der politischen Wende wurde 1990 in den neuen Bundesländern, so auch in Sachsen, ein neues Schulsystern eingeführt. In unserem Haus erfolgte aus den zehnten Klassen die Bildung der ersten beiden Leistungs- bzw. Vorbereitungsklassen für das Abitur ohne Festlegung von Kursen. Diese Klassen standen unter der Leitung von Herrn Hönig und Herrn Pech. Um Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen, entstanden Kontakte zu einem Kölner Gymnasium. Leider brach diese Beziehung nach zwei Jahren wieder ab, wie später auch die Beziehung zum Gymnasium in Eppelheim. Nach der Bestätigung als Gymnasium im Juli 1992 übernahm Herr Andrä das Amt des Direktors, welches er allerdings nach vier Wochen bereits wieder ablegte. Sein bisheriger Stellvertreter Herr Schnerr besetzte nun diese Funktion bis zur Berufung unseres jetzigen Schulleiters Herrn Bartz im Jahr 1993.

Im Schuljahr 1992/93 fand eine erneute Umstrukturierung des sächsischen Bildungswesens statt. Jetzt begann das Kurssystem in der Sekundarstufe 11 und unsere ersten Abiturienten verließen die Schule.

Die Schülerzahl erhöhte sich ständig, sodass ca. 250 Schüler bald keinen Platz mehr im Wilthener Gymnasium fanden. Daraufhin erfolgte 1993 die Eröffnung der Außenstelle Wehrsdorf in Trägerschaft des Landratsamtes Bautzen. Dort konnten vorerst vor allem Schüler der Klassen 5 bis 9 aus Bautzen und Sohland unterrichtet werden. Im Januar 1994 erhielt die Außenstelle ein modernes Biologie- / Chemiefachkabinett. Auf Grund sinkender Schülerzahlen wurde die Außenstelle am Ende des Schuljahres 2001/02 geschlossen.

Im Jahr 1994 fand die Modernisierung der Südfassade unseres Hauses statt. Die Kosten von ca. einer Million DM übernahm die Stadt Wilthen als Träger des Gymnasiums. Nach der Fertigstellung der Fassade präsentierten wir uns am 5. November 1994 zum 1. Tag der offenen Tür.

Nun folgte der neue Anbau, der moderne Biologie-, Chemie- und Physikfachkabinette beherbergt. Die Grundsteinlegung für das bisher größte Investitionsobjekt (ca. 4,5 Millionen DM) erfolgte am 22. September 1995. Das Richtfest fand am 19. Januar 1996 statt. Von den am Bau beteiligten Firmen erhielten wir im Rahmen der offiziellen Übergabe am 7. August 1996 ein großes Aquarium geschenkt, das sich zwischen Flur und Zimmer 33 befindet.

Weitere herausragende Ereignisse 1996 waren die Schenkung einer Büchersammlung durch den Wilthener Bürger Herrn Fritz Jannasch für unsere bereits seit 1992 bestehende Schulbibliothek und die Gestaltung unserer Hausnummer 52 durch Kay Uwe Zenker.

Wo gelernt und gearbeitet wird, sollte auch gefeiert werden. So fand unser erstes Schulfest im Sommer 1998 statt. Nach der Eröffnung durch ein Open-Air-Konzert am Vorabend konnten sich unsere Gäste und natürlich auch wir den verschiedendsten kulturellen und kulinarischen Genüssen auf dem Schulhof und im Schulgebäude hingeben.

Der Kultusminister Dr. Matthias Rößler besuchte uns am 7. September 1999 in Vorbereitung der Wahlen zum sächsischen Landtag. Dieser Besuch trug zur Bereitstellung von Fördermitteln für das Internetzentrum im Jahr 2000 bei. Seitdem können wir uns im Internet mit einer eigenen Homepage präsentieren. Weitere Investitionen in zwei Computerkabinette erfolgten im Schuljahr 2001/02.

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."  I. Kant

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