Frankreichfahrt 2017

Voyager à Lyon

Dimanche 12 mars 2017
BON VOYAGE!Das waren die letzten Worte unserer Eltern, als wir am Sonntagabend den Bus Richtung Frankreich bestiegen. Wir, das sind 50 Schüler aus den Klassenstufen 10 und 11 und 4 Lehrer. Mit einer großen Portion Vorfreude ging es auf nach Lyon, doch zuvor mussten die 14 Stunden Fahrt gemeistert werden.

https://www.youtube.com/watch?v=aSeHrd5KH8Q

Lundi 13 mars 2017
Gegen 0:30 Uhr bestiegen Maik und Marcel, unsere Fahrer für die nächsten Tage, den Bus. Nach und nach verebbten die letzten Gespräche, alle gönnten sich einen mehr oder weniger guten Schlaf.
Am Morgen erreichten wir die französische Grenze, was die meisten von uns allerdings verschliefen. Am frühen Mittag erreichten wir Dijon, eine kleine Stadt, die für ihre Senf- und Pfefferkuchenspezialitäten bekannt ist. Die freie Zeit bis zum Nachmittag nutzen viele für eine Stadterkundung. Dabei wurden die ersten positiven Erfahrungen mit der französischen Sprache gemacht. Danach ging es mit dem Bus weiter in Richtung Süden, um nach drei weiteren Stunden endlich unsere Jugendherberge in Lyon zu erreichen. Nach dem Abendessen gingen einige von uns in die Stadt, um das Nachtleben zu genießen, andere saßen noch auf der Terrasse, spielten gemeinsam Karten und genossen die herrliche Aussicht über die beleuchtete Stadt.

Mardi 14 mars 2017
Gleich nach dem Frühstück ging es hinauf auf den Hügel Fourvière. Mitschüler hielten an geeigneten Punkten Vorträge über die Stadtgeschichte und –geographie Lyons. Oben angekommen, genossen wir die einmalige Aussicht. Anschließend besuchten wir die beeindruckende Basilika Notre-Dame de Fourvière, welche durch ihre vier Türme weit über die Stadt hinaus sichtbar ist. Gegen Mittag wartete die nächste spannende Station der Stadtbesichtigung auf uns – das römische Theater. Auch hierzu hatten sich einige Schüler mit einem Vortrag vorbereitet. Nachdem wir uns im Museum „Gallo Romain“ weiter mit Lyon und seiner römischen Vergangenheit beschäftigt hatten, gingen wir zum Originalschauplatz, den imposanten Tribünen des alten römischen Theaters. Am Nachmittag erfuhren wir mehr über die Seidenweber der Stadt, außerdem erkundeten wir Croix Rousse, ein Stadtteil von Lyon. Zwischendurch blieb immer genügend Freizeit um in kleinen Gruppen die Stadt zu genießen, die französische Küche zu testen und freundliche Franzosen kennen zu lernen. Pünktlich um 19 Uhr gab es Abendbrot, der Abend danach blieb für jeden zur individuellen Gestaltung offen.

Mercredi 15 mars 2017
An diesem Tag machten wir uns mit dem Bus auf ins ca. 200 km entfernte Annecy, einer Kleinstadt am Rande der französischen Alpen. Bis Mittag konnten wir das gemütliche Flair der Stadt bei einem Crêpe oder einem Baguette genießen. Danach stand eine Wanderung auf dem Programm, 12 km entlang des „lac d‘annecy“. Nach gut drei Stunden hatten wir uns alle einen Sonnenbrand geholt und erreichten glücklich aber ausgepowert den Bus. Unseren letzten Abend in Frankreich nutzten viele um Souvenirs für ihre Familien zu kaufen.

Jeudi 16 mars 2017
Unseren letzten Tag in Frankreich kosteten wir noch mal so richtig aus. Nach dem Frühstück verstauten wir die Koffer im Bus. Ein letztes Mal gingen wir den Hügel hinunter zur Saône, um dort vom Boot aus die Stadt zu erleben. Wir hörten noch einige Vorträge zu Persönlichkeiten aus der Stadt und zur Lyoner Küche. Die Stunden bis zur Abfahrt am Abend verbrachten wir wieder in kleinen Gruppen. Auf eigene Faust zogen wir los um die letzten Souvenirs und Andenken zu besorgen. Ebenfalls ließen wir uns die französischen Spezialitäten schmecken und genossen die Offenheit und Freundlichkeit der Franzosen.
Am Abend machten wir uns mit einen lachenden und einem weinenden Auge auf die lange Heimreise, einmal quer durch Frankreich und Deutschland. Exakt um 22:38 Uhr passierten wir die Grenze. Nach und nach wurden die Gespräche leiser, bis ein jeder eingeschlafen war.

Vendredi 17 mars 2017
Mit einem großen BONJOUR wurden wir in Wilthen von unseren Familien in Empfang genommen. Allen hat diese Reise sehr gut gefallen. Lange werden uns die köstlichen Crêpes in Erinnerung bleiben, aber auch die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Franzosen. Wir alle sind sehr froh an dieser Reise teilgenommen und die einmaligen Erfahrungen mit der Sprache gemacht zu haben. Noch mal ein herzliches Dankeschön an die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer Frau Adler, Frau Siebert, Frau Zeckel und Herrn Irrgang, die uns diese Reise und die damit verbundenen Erlebnisse ermöglicht haben.  

 

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."  I. Kant

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