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Time To Move

Deutsch-Israelischer Jugendaustausch 2019 unter dem Motto „TIME TO MOVE. Es ist Zeit, aufeinander zuzugehen“ am Immanuel-Kant-Gymnasium

- Gedankensplitter vom Nachtreffen -

Als wir am ersten Tag in Prag waren und die Israelis vom Flughafen abgeholt haben, war ich sehr überrascht, wie offen und interessiert sie sofort auf uns zugekommen sind und uns mit Fragen überhäuft haben (z.B. über Familie, Hobbies, …).

 

Ich fand es toll, dass die Israelis solch offene Persönlichkeiten sind und es dadurch sehr einfach und angenehm wurde sie kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.

Ich war überrascht, wie schnell die Israelis zu guten Freunden geworden sind.

Mich hats gefreut, dass ich mich mit meiner Gastschülerin so gut verstanden habe.

Wir hatten interessante Begegnungen, haben neue Freundschaften geschlossen und wurden durch die sehr lebensfreudige Art der israelischen Jugendlichen herausgefordert.

 

Die Musikgruppe beim Kennenlerntag war sehr lustig. Alle haben das Lied „Mein Hut, der hat drei Ecken“ auch noch am letzten Tag auf Deutsch und Hebräisch gesungen.

 

Mich hat überrascht, dass die Israelis weder Kunst-, noch Musik-, noch Chemieunterricht haben. Dennoch probierten sie alles aus und vor allem die Begeisterung der Israelis beim Experimentieren in Chemie war ansteckend (beispielsweise „Flammenfärbung“).

Ich werde nie „das Experimentieren“ im Chemieraum vergessen. Mit und ohne Übersetzung, in weißen Kitteln, wurden Luftballons aufgeblasen oder Knall- und Bum-Effekte initiiert.

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Für mich war sehr interessant, als wir am Dienstag mit der Kochgruppe einkaufen waren. Denn die Israelis hatten überhaupt keine Scheu, fremde Passanten anzusprechen, um zu fragen, wo man ein bestimmtes Lebensmittel findet, welches auf der Einkaufsliste stand. … Dabei hat uns die durchweg positive Reaktion gefreut.

 

Bewegt hat die Darstellung des Schicksals von Shimmis Urgroßvater, die er in Terezin selbst erzählte. 

 

Das Wochenende in Dresden hat die Gruppe noch ein ganzes Stück näher vereint.

Es war eine sehr lebendige Woche. Sehr lustig fand ich abends das Warten an der Straßenbahnhaltestelle in Dresden, wo alle Israelis getanzt haben.

Auch der Ausflug nach Dresden hat schon geschlossene Freundschaften gestärkt und man konnte sich mit anderen Israelis, welche sonst in einer anderen Gastfamilie waren, anfreunden.

 

Mich hat gefreut, dass meine Gastschülerin hier viele Sachen zum ersten Mal gemacht hat.

 

„It is not our differnces that divide us. It is our inability to recognize, accept, and celebrate those differences.“ Audre Lorde

 

Die Israelis waren alle von der grünen Landschaft mit Wiesen, Hügeln und Wäldern begeistert. Und auch über den tollen Sternenhimmel waren sie total „hin und weg“.

Mir hat am meisten die Wanderung durch die Sächsische Schweiz gefallen, da die Israelis etwas über die Natur kennenlernen konnten. Für sie war das viele Grün eine neue Erfahrung.

Außerdem fand ich es beim Wandern in der Sächsischen Schweiz lustig. Die Israelis waren es keinesfalls gewöhnt so „weite“ Strecken bergauf zu „wandern“, weswegen sich die Gruppe „sichtlich“ aufgeteilt hatte …

Die Wasserschlacht am Ende der Tour in Wehlen war eine gute Abkühlung am heißen Tag.

 

Ich kenne wenig 70jährige, die so eine Energie, egal ob Tag oder Nacht, wie Shmulik [ein israelischer Leiter] haben.

 

Die Abschlussfeier am Stausee Sohland war ein sehr gelungener und schöner Abend. Der Abschied am nächsten Tag war sehr traurig, allerdings ist die Vorfreude auf Israel dadurch nur größer geworden. 

Die Zeit mit den Israelis verging wie im Fluge und ich freue mich schon sehr auf die Reise im Oktober.

 

Eine wertvolle Erfahrung fürs Leben.

 

Wir danken den materiellen und ideellen Förderern unseres Projektes, den engagierten Eltern und Lehrern, für die Unterstützung durch die Internationale Bildungskooperation des Landes Sachsen, der Kultusministerkonferenz, der Kreissparkasse Bautzen sowie der Ehrenamtsstiftung der Stadt Wilthen.

 

Die Schülerinnen und Schüler vom Jugendaustausch 2019

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."  I. Kant

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