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Interreg - Ein GENIALES Projekt

Wissensarchitektur – Laboratory of Knowledge Architecture

Vom 14.–16. November 2017 war Interreg, ein Innovations- und Technologieprojekt für den Ostsächsischen und Polnischen Raum, in Wilthen am Immanuel-Kant-Gymnasium um mit Schülern der 11. und 12. Klassen, zwei  Tage an verschiedenen Vorhaben zu arbeiten. 

Doch zuvor war schon das Abladen der Container ein Kraftakt, die drei „Unterrichtsräume“ auf Zeit (zweimal 6m und einmal 12m lang) mussten per Kran über den Schulhofzaun gewuchtet werden. Und zur Überraschung war in diesen Containern zunächst NICHTS- nur eben Platz für eine große Menge an KREATIVITÄT.

Für die Schüler/innen begann der Tag damit,  dass  in zwei Gruppen ein Brainstorming stattfand und dabei  teils sehr absurd und amüsant wirkende Ideen entstanden, die anschließend in größeren Gruppen diskutiert wurden.

 

Wenn sich dann alle auf eine Idee einigen konnten, wurde an der Konkretisierung gearbeitet. Dabei wurde zunächst sehr unterhaltsam und spannend ein grober Businessplan erstellt und anschließend ein Prototyp des Produkts. Bei der Erstellung kam richtiges Unternehmerfeeling auf, sodass man am Ende einen sehr detaillierten Entwurf vor sich hatte. Die Vorgehensweise dabei war sehr intuitiv und darauf ausgelegt, vor allem kreativ zu werden- eine willkommene Abwechslung im Schulalltag.

Die Prototypen entstanden dann unter Zuhilfenahme der technischen Ausstattung der Innovativelabs, nachdem man beeindruckende Technologien wie Virtuell Reality, 3D-Drucker oder Roboter in Form von Lego Mindstorms hautnah erleben konnte. So entstanden mit Hilfe von 3D-Stift, Styropor- Papier und viel Erfindungsreichtum die Umsetzungen der ersten Ideen. Zum Abschluss des Tages präsentierten dann die einzelnen Gruppen ihre Ideen.

Diese Projekttage wurden durch alle Schüler, die teilgenommen haben, als sehr spannend, unterhaltsam und lehrreich bezeichnet. Man merkte sofort, dass alternative Herangehensweisen an die Problemstellungen gefunden wurden und oft nicht der Beispielweg gegangen worden war, sondern erfolgreich eigene Wege gesucht wurden.

Am Nachmittag des 16.11.2017 war dann auch noch eine Vorstellung für Vertreter von Stadt, Schule und Wirtschaft. Es gab eine Präsentation des durch EU-Mittel geförderten Projekts, eine Vorstellung von „Freigeister“, welche sich für die Unternehmensgründung in der Oberlausitz einsetzen und viele interessante Diskussionen. In deren Mittelpunkt standen u. A. die wirtschaftliche Entwicklung in der Region, der Anspruch an Schule hinsichtlich zukunftsfähiger Bildung und die Wirtschaftsethik.

Danke dem Team der TU Dresden für seine Arbeit bei uns im Haus. 

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."  I. Kant

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